- Ebenfalls als Diorama werden in der Nachfolge von Krippendarstellungen stehende Schaukästen bezeichnet, bei denen mit Modellfiguren und -landschaften vor einem oft halbkreisförmigen, bemalten Hintergrund zum Beispiel historische Szenen oder Tiere in ihrer natürlichen Umgebung dargestellt werden, auch wenn die ursprüngliche Technik des Dioramas dabei selten Anwendung findet. Diese Dioramen sind häufiger in naturkundlichen und technischen Museen zu Finden und können sehr kunstvoll sein. Durch die richtige Veränderung des Maßstabs vom Vorder- zum Hintergrund, den scheinbar nahtlosen Übergang von plastischen Landschaftselementen in den gemalten Hintergrund und geschickte Beleuchtung kann eine fast perfekte Illusion von räumlicher Tiefe und Wirklichkeitsnähe erreicht werden – eine Art dreidimensionaler Trompe-l’Œil-Malerei, die den Be nachempfundenen Kulissen präsentiert werden.
- eine im 19. Jahrhundert von Daguerre erfundene abgedunkelte Schaubühne mit halbdurchsichtigem, beidseitig unterschiedlich bemaltem Prospekt. Durch wechselnde Beleuchtung von Vorder- und Rückseite können damit zum Beispiel Bewegungen und Tageszeiten effektvoll simuliert werden. Diese mit dem panorama verwandte Technik wird heute noch auf Theaterbühnen angewendet.
Als Diorama (zu altgr. διοράω „hindurchsehen“, „durchschimmern sehen“, „durchschauen“) bezeichnet man:
weitere Panoramen sind Georama, Neorama, Myriorama, Kosmorama, Pleorama und Cyklorama.
- Dioramen des American Museum of Natural history, New York
- Dioramen des Deutschen Museums, München
- Dioramen des Museums für Naturkunde, Berlin
- Das Einsiedler-Krippen-Diorama
- portal mit vielen weiteren Dioramen unterschiedlicher VorBilder
- Star-Wars-Dioramen
- Die Deutsche Seite für Star-Wars-Dioramen
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