In einigen Teilen Deutschlands (z.B.: Köln, Münster) nennt man den Wasserhahn auch Wasserkran.
Wasserversorgungsanlagen befanden sich etwa alle 25 bis 30 km, im Gebirge auch in kürzeren Abständen. Meistens standen die Wasserkräne zwischen den Gleisen an den Stellen, an denen die lokomotiven halt machten. Im Winter mussten die Wasserkräne beheizt werden, dies geschah meist durch Kokskörbe.
Der Wasserkran bestand aus gusseisernen Rohren mit einem Ausleger, der mindestens 2,85 m über das Gleis ausgeschwenkt werden konnte. Die Durchlaufmenge eines Wasserkrans wurde mit etwa 10 m³/min. angesetzt, welche mit Hilfe von Wassertürmen sichergestellt wurde. selbst die Tender großer lokomotiven konnten so in wenigen Minuten befüllt werden.
Ein Wasserkran dient zur Versorgung von Dampflokomotiven mit großen Wassermengen.
Heute gibt es nur noch wenige Wasserkräne. Dampflokomotiven auf Sonderfahrten werden daher oft über Feuerwehrschläuche mit Wasser befüllt, wodurch die Befüllzeiten deutlich länger sind als mit einem Wasserkran.
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